Die gesellige Saatkrähe gehört zu den weniger musikalischen Vogelarten. Ruffreudig ist sie aber allemal, denn die akustische Kommunikation spielt bei diesen sozialen Vögeln eine ganz wichtige Rolle. Saatkrähen sind Kolonienbrüter und gerne in Gruppen zusammen. Sie lassen sich nur sehr schwer von ihrer Kolonie vertreiben. Störungen an Brutkolonien führen in der Regel zur Gründung neuer Kolonien. Saatkrähen können lokal zu Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen führen, insbesondere an frischen Mais- und Getreidekulturen, sind aber auch Nützlinge, welche Engerlinge, Käfer und Wühlmäuse fressen.
Die Saatkrähe steht seit 2010 nicht mehr auf der Roten Liste der bedrohten Brutvögel der Schweiz. Seit 2012 ist sie jagdbar, geniesst aber eine Schonzeit vom 16. Februar bis zum 31. Juli (Brutzeit).
Die Gemeinde Münsingen hat eine Richtlinie zum Umgang mit Saatkrähen aufgestellt:
Richtlinien zum Umgang mit Saatkrähen
